vom
23.10.2003
by ;-)) PM
... andere Autos, neue Gripverhältnisse, sowie einige Gastfahrer versprachen schon im Vorfeld, dass der Vorlauf zur DSCF-Fun-Challenge interessant werden würde.
Bei uns stand jedenfalls DSCF für:
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ramatik |
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pannung |
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ompetion |
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un |
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Von allem gab es jede Menge!!!
Aber beginnen wir ganz zu Anfang:
Ursprünglich war der Termin für diese Veranstaltung für den 24. Juli 2004 angesetzt. Worüber aber keiner nachgedacht hatte war, dass dieser Termin mitten in der Ferienzeit, sowie Freibad-, Biergarten- und Grill-Saison lag.
Nach langen Diskussionen konnten wir die Verantwortlichen vom DSCF dann doch von einer Terminverlegung überzeugen. Es hat sich dann auch gelohnt - es nahmen 3 weitere „Externe“ teil. Und damit waren 3 zusätzliche „Rookies“ am Start, die zum ersten Mal in einem Slotracing-Club an einem Rennen teilnahmen.
Schon im Vorfeld wurde reichlich trainiert. Nach dem letzten Lauf unserer clubinternen Challenge wurde die Bahn gereinigt. Wir fahren normalerweise mit Ortmann-Reifen und damit hätten die normalen Reifen nicht wirklich Grip gehabt.
Aber, und das hat alle überrascht, die Scalextric-Reifen haben einen tierischen Grip aufgebaut. Fast alle Autos wurden zurückgebaut und mit weniger Blei versehen. Am Ende lag das durchschnittliche Gewicht bei etwa 100 Gramm!
Auch am Renntag erschienen weit vor den regulären Öffnungszeiten des slotters-paradise die Ersten, um noch einige Turns auf der Bahn zu drehen.
Wir haben dann das Briefing und die Fahrzeugabnahme auf allgemeinen Wunsch um 30 Minuten verschoben. Aber dann wurde es Ernst. Andy und ich haben die Fahrzeuge abgenommen. Die Fahrzeuge von uns hat Ingo als dritter unabhängiger Sachverständiger überprüft. Er liess es sich auch nicht nehmen, zusätzlich mit einem Schraubenzieher die Unterbodengruppe auf magnetische Wirkung zu überprüfen! - Just in case!
By the way, den Wagen mit eigenem Design baute Thomas. Fantastisch, was der immer so heimlich still und leise in seinem Keller zaubert.
Timo betätigte sich während der Abnahme als Assistent der Rennleitung und fütterte den Computer mit der Fahrerdatei. Die Reihenfolge für das Qualifying wurde mit dem softwareeigenen Zufallsgenerator bestimmt. Die Entertaste wurde 12 mal gedrückt.(da 12 Teilnehmer). Was natürlich wieder etwas blöd aussah war, dass Timo als vorletzter und ich als letzter meine Runden drehen musste/durfte!??
5 Runden ohne Zeitlimit. - Für uns eine Neuerung, die wir eventuell in das Reglement unserer Club-Challenge übernehmen werden.
Erwartungsgemäss fuhren unsere Cracks Ingo, Thomas und Andy Zeiten unter 13 Sekunden. Aber den Vogel schoss Timo ab. Er war die ganze Saison vom Rennpech verfolgt. Hat wohl diesmal alles richtig gemacht. Rechtzeitig mit dem Aufbau des Wagens begonnen, keine Last-Minute-Changes vorgenommen und nur kurzen Funktions-Check vor dem Rennen gemacht. Die Frage, die sich alle stellten, lautete: „Werden Material und Nerven halten??“
Hier die Startaufstellung:
Platz
|
Name |
Auto |
Gewicht |
Zeit |
|
1 |
Timo
Diemer |
Sidewinder |
100 g |
12,605 |
|
2 |
Andreas
Wittenberger |
Sidewinder |
104 g |
12,648 |
|
3 |
Martin
Schmitz v. Ledebur |
Sidewinder |
105 g |
12,830 |
|
4 |
Thomas
Rathgeb |
Sidewinder |
106 g |
12,895 |
|
5 |
Ingo
Feistkorn |
Sidewinder |
101 g |
12,912 |
|
6 |
Peter
Mittelstaedt |
Sidewinder |
109 g |
13,098 |
|
7 |
Kevin
Diemer |
Sidewinder |
100 g |
13,339 |
|
8 |
Robert
Getzner |
Sidewinder |
98 g |
13,339 |
|
9 |
Ralph
Behrend |
Inliner |
104 g |
13,358 |
|
10 |
Stefan
Piendl |
Sidewinder |
105 g |
13,417 |
|
11 |
Jochen
Meister |
Sidewinder |
102 g |
13,591 |
|
12 |
Dirk
Scherer |
Inliner |
99 g |
13,929 |
Nach dem Qualy gab es nochmals eine kleine Pause und pünktlich um 16.00 wurde das Rennen gestartet. (Ich liebe es, wenn alles nach Plan läuft! ... auch wenn mich andere dafür Nietenzähler oder Korinthenkacker nennen!?)
Gemäss Reglement startete die nicht ganz so schnelle Gruppe zuerst. Und da ich in der etwas schnelleren Gruppe den 6ten Platz belegte, konnte ich mich bei den ersten Läufen als Rennleiter betätigen. Der Rest der Truppe platzierte sich rund um die Bahn als Aufsetzer.
Schon im ersten Lauf zeichnete sich die grosse Ausgewogenheit ab. Sehr konstante Rundenzeiten von allen und zwischen dem Ersten und Letzten nur 2 Runden Unterschied.
Just beim Start des zweiten Laufs bekam dann Stefan, der mal wieder eigens aus Köln angereist war, so grosse „Bauchschmerzen“, dass er kurzer Hand seinen Regler ausstöpselte und das Rennen abbrach! Dies schlug sich dann leider auch etwas auf die bisher hervorragende Stimmung nieder!
Never the less, ging es ohne Verzögerung weiter. Beim anschliessenden Lauf setzte sich das harte Kopf-an-Kopf-Rennen von Kevin und Robert fort. Dirk und Ralph fuhren mit 2 Runden Rückstand ihr eigenes Rennen. Und „mittendrin, statt nur dabei“ Jochen, der den Anschluss an das Führungsduo nicht verlieren wollte.
Im dritten Lauf liess dann bei allen etwas die Konzentration nach, was sich durch mehrere Abflüge bemerkbar machte. - 6 Minuten-Stints sind halt lang! Und ich bot allen an, nach diesem Lauf eine kleine Pause einzulegen. Aber alle wollten es hinter sich bringen.
Robert und Kevin trugen bis zum letzten Lauf harte Positionskämpfe aus. Es wurde um jeden Zentimeter gefightet. Dabei bauten sie aber ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Zum Schluss lag Robert ganz knapp vorn. Jochen hatte beim Zieldurchlauf 7 Runden Rückstand. Und unsere beiden Rookies Ralph und Dirk kämpften bis zur letzen Runde bis auf's Messer. Verloren aber, von Abflügen auf den Spuren 5 und 6 geplagt, den Anschluss an die Spitze.
Hier das Zwischenergebnis:
Platz
|
Name |
Auto |
Runden
|
Bestzeit
|
|
1 |
Robert
Getzner |
Sidewinder |
146,23 |
13,645 |
|
6 |
Kevin
Diemer |
Sidewinder |
145,92 |
13,756 |
|
7 |
Jochen
Meister |
Sidewinder |
138,75 |
14,313 |
|
8 |
Ralph
Behrend |
Inliner |
137,00 |
14,118 |
|
9 |
Dirk
Scherer |
Inliner |
133,89 |
14,192 |
|
10 |
Stefan
Piendl |
Sidewinder |
25,00 |
13,815 |
Nach 10 Minuten Pause wurde es dann Ernst für die „Top-Fahrer“. Kevin übernahm den Rennleiter-Stand.
Ingo fröhnte nur: „Gott sei Dank! Ich muss mal nicht auf der Spur 2 ein Rennen beginnen!“ Timo's Blick verriet die Gedanken: „Hoffentlich hält mein Auto!“ Thomas machte in gewohnter Manier sein Spässchen: „ Ingo, wie locker hast du jetzt eigentlich das Ritzel an Timo's Auto gemacht!?“ Martin bemerkte zum letzten Mal: „Ich hasse diese scheiss Ami-Büchsen!“ Andy machte seine letzten Lockerungsübungen und ich hielt mich zurück, da ich mir ja alles merken musste, da ich ja dieses Mal zur Abwechslung wieder den Rennbericht verfassen musste.
Letzte Beobachtung vor dem Start: Ingo positioniert Klebeband um sein Fahrerpult!?
In den ersten Runden wurden ganz vorsichtig die Gripverhältnisse abgetastet, aber schon nach kurzer Zeit setzten sich Timo, Ingo und Martin ab. Nach dem ersten Lauf lagen die Drei auch schon mit 26 Runden vorn. Zur Info: bei der ersten Gruppe waren es 25 Runden nach dem ersten Lauf! In dieser Range lagen auch Andy und Thomas und ich bildete mit 24 Runden das Schlusslicht.
Beim 2ten Lauf baute unser Führungs-Trio den Vorsprung aus. Andy fällt durch einige Abflüge zurück und ich bin stets bemüht ( - heisst, habe es nicht auf die Reihe gekriegt!) Thomas zu überholen.
Zu Ende des dritten Laufs hält Ingo sein Auto an der Start-Ziel-Geraden an und reinigt seine Reifen mit Klebeband! – Na, der hat Nerven...
Diese Massnahme zahlt sich aber aus! Er fährt im nächsten Lauf 27!! Runden, da seine Rundenzeiten im Schnitt um 4/zehntel besser als in den vorangegangenen Stints sind! Da macht sich dann doch seine einschlägige Erfahrung aus diversen Langstreckenrennen bemerkbar! - Chapeau!
Im nächsten Lauf schreit dann plötzlich Andy auch nach Klebeband. An meinem Pult liegt welches, und da ich eh alle Chancen auf einen Sieg verspielt habe, reiche ich es ihm ganz entspannt. „Bitte schön“ - „Danke schön“
Aber an der Spitze zeichnet sich immer mehr ein Krimi ab! Die Führung wechselt ständig zwischen Martin, Timo und Ingo. Und oft sind die Drei nur eine Schienenlänge voneinander getrennt. Trotz allem absolutes Fair-Play! - Keiner versucht den anderen heraus zu kicken.
Vor dem letzten Lauf stehen alle 3 in der Bergauf-Kurve zur Gegengeraden nebeneinander. Vor lauter Spannung vergessen Andy, Thomas und meine Wenigkeit fast das Fahren und schauen nur noch den Dreien gespannt zu.
Das wird Timo dann auch fast zum Verhängnis. Er hat auf der Spur 2 (die Rekordbahn) mittlerweile fast eine halbe Runde Vorsprung herausgefahren und knallt plötzlich volle Kanne in mein Auto, das durch besagte Unachtsamkeit abgeflogen war! Gott sei Dank hat es der Aufsetzer sofort gemerkt und richtigerweise zuerst Timo's Auto eingesetzt und erst dann meines. So kann er immer noch knapp in Führung liegend das Rennen fortsetzen.
Als dann endlich der Strom abgeschaltet wird, fällt schlagartig von allen Beteiligten die Anspannung ab. Puh!!
Timo kann's fast gar nicht glauben, bekommt aber für den Rest des Tages bzw. Abend's das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht!
Tja Timo!
Alles richtig gemacht! Rechtzeitig ein tolles Auto aufgebaut, nicht mehr dran rumgefingert und vor allem cool geblieben. Dass Du super fahren kannst wissen wir schon lange!! - Leute, auf den müssen wir nächstes Jahr in der Challenge aufpassen!!
Hier nochmals meinen ganz persönlichen Glückwunsch, dem sich alle anderen natürlich anschliessen.
Glückwunsch auch an Ingo, Du alter Rennfuchs!
Glückwunsch auch Dir Martin! (... der findet im übrigen NASCARS gar nicht mehr so blöd!)
Endstand des Rennens:
Platz
|
Name |
Auto |
Runden
|
Bestzeit
|
|
1 |
Timo
Diemer |
Sidewinder |
154,96 |
13,215 |
|
2 |
Ingo
Feistkorn |
Sidewinder |
154,71 |
13,027 |
|
3 |
Martin
Schmitz v. Ledebur |
Sidewinder |
154,41 |
12,977 |
|
4 |
Thomas
Rathgeb |
Sidewinder |
151,47 |
13,482 |
|
5 |
Peter
Mittelstaedt |
Sidewinder |
148,68 |
13,385 |
|
6 |
Andreas
Wittenberger |
Sidewinder |
146,67 |
13,154 |
|
7 |
Robert
Getzner |
Sidewinder |
146,23 |
13,645 |
|
8 |
Kevin
Diemer |
Sidewinder |
145,92 |
13,756 |
|
9 |
Jochen
Meister |
Sidewinder |
138,75 |
14,313 |
|
10 |
Ralph
Behrend |
Inliner |
137,00 |
14,118 |
|
11 |
Dirk
Scherer |
Inliner |
133,89 |
14,192 |
|
12 |
Stefan
Piendl |
Sidewinder |
25,00 |
13,815 |
Abschliessend bleibt noch zu sagen, dass diese Veranstaltung mehr gebracht hat, als wir uns erhofft hatten.
Dank auch hier an das Team vom DSCF (in persona Holger Schmitt und Wolfgang Krech), dass eure Wahl auf das slotters-paradise als Location für einen Vorlauf gefallen ist.
Und last but not least, Dank an alle Teilnehmer und Beteiligten!
Es hat tierisch Spass gemacht! O.K. Es gab einen Wermutstropfen, aber glücklicherweise haben sich Stefan's Bauchschmerzen verzogen!
;-)) PM