written by Thomas und Robert, Report Design by Martin
Um PM zu Weihnachten eine
kleine Freude bereiten zu können, hat Thomas sich ein ambitioniertes Projekt
vorgenommen und die Projektleitung, Beschaffung und Herstellung übernommen.
Dafür sehr herzlichen Dank von allen Clubbern!
Im Folgenden ein kurzer
Bericht.
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Einen guten Plan oder
Freude am Experiment. Wir hatten Gott sei Dank beides ein bisschen ;-)

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MDF-Platte. Wir haben eine
mit 19mm Stärke verwendet (150cmx80cm).
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Oberfräse und Fräser.
Wir haben mal mit einem billigen Fräser (12Eur) begonnen. So weit hat alles gut
geklappt, aber es war ja nur ein kurzer Slot. Sicherheitshalber hatten wir noch
einen Fräser für 28 Ocken dabei.
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Teile zur Führung der
Oberfräse: hier kann man eigentlich Plexiglasstreifen oder anderen Kunststoff
nehmen (siehe www.oltslotracer.com
bzw. http://www.oldslotracer.com/Rally1.html).
Das von uns verwendete Lineal hat aber irgendwie nicht funktioniert, weil wir
immer zwischen die Nägel reingerutscht sind (siehe Probefräsung). Dafür waren
wir dann deutlich kreativer als andere ;)
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Nägel
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Holzleisten oder anderes
(siehe spätere Bilder)
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Lackiermasken!! Der
Holzstaub von der Oberfräse ist unglaublich. Speziell wenn man den
Staubfangsack weglässt! ;)
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Bahnlitze, Netzteil,
Drücker
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Runde Teile als Führung!
Wir hatten da ja diverse Ideen. Die Blumentöpfe aus dem Garten haben wir in
Ruhe gelassen. Auch der Wäschetrockner wurde NICHT zerlegt. Aber der
Schlauchhalter musste herhalten (WER hat einen solchen Schlauchhalter?!):


Die
Uhr hatten wir noch in petto, aber Gott sei Dank konnten wir sie verschonen.
Weiteres
Material
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Buchsen für
Bananenstecker
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Holzleisten für
ordentlichen Abschluss an den Rändern.
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Farbe für die
Fahrbahnoberfläche (wir haben die Berner-Grundierung verwendet). Griperfahrung
bleibt abzuwarten, mit dem T-Car (dazu später mehr) im Schiebetest war´s
jedenfalls HÖLLISCH viel Grip.
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Material für die
Ausgestaltung der Landschaft.
Hier konnten wir grad schon
mal die Slottiefe und -breite austesten. Die Testfahrt war auch tadellos, wobei
die Streckenlänge noch sehr bescheiden ausfiel! Was man hier schon sieht: Auch
Carreraschienen erfüllen für eine Holzbahn noch ihren Zweck!

Und Los !
Nach kurzer Planung wagten wir uns an den richtigen Slot. Die Felge für Kurve und die Dachlatte und die Wasserwaage als Führung auf die Geraden. Der tadellose Übergang des Slot zwischen Kurve und den Geraden gibt uns absolut recht, was diese Konstruktion betrifft!

Beim Anlegen der nächsten
Führung muss man immer darauf achten, dass der Slot ohne Knick weitergeführt
werden kann.

Und probieren, probieren,
probieren. Was wir hier rumprobiert haben mit Radius und 'Vordenken' ob sich
das alles ausgeht mit den unterschiedlichen Radien und Winkeln ...... am
Schluss muss der Slot ja wieder zusammen kommen.

So, und damit war der
heikelste Teil geschafft, der Slot war drin. Hier noch zu sehen: Die
Konstruktion, damit die zweite Außenkurve nahtlos in BEIDE Geraden übergeht.
Das wichtige Stichwort hier heißt "tangential", das heißt an keinem
Kurvenausgang darf ein Knick im Slot entstehen!

Sieht auch fast aus wie
geplant!
Ja, und das hinten ist
Schnee. Es war AR***KALT. Und wir hatten leider keine zweite Holzplatte, zu
gerne hätten wir gleich noch eine gefräst. Damit wir schon vor Weihnachten eine
Holzbahn zum Spielen haben ;-)) Jetzt nur noch schnell die Platte
überschleifen.
Thomas lackiert schon mal
vor. Brav mit Lackiermaske. Erst mal den Slot zusprayen.


Ich wollte dann auch noch was lackiert haben. Mit Atemschutz. "Safety first!". Aua.

Bei diesem Anblick waren
Thomas und ich uns schon sicher, daß PM diese Bahn NICHT jungfräulich in
Empfang nehmen können wird. So eine Bahn MUSS sofort befahren werden. Blöd nur:
die Litze fehlt. Kein Strom.

Kein Strom? Und?

Na hoffentlich fahren die
richtigen Autos dann besser ;-)
Ein See, ein Berg und ein
bisschen Gras müssen schon sein. Nur so grau in grau sieht traurig aus. Grad
zur Adventszeit ;-)


Zu dem Zeitpunkt taten mir schon die Finger weh vor Kälte.
Ab und an ging ich schon ins Haus zum Aufwärmen!


Jetzt waren wir für Tag 1
erst mal fertig. Und ich beinahe erfroren. Andererseits war es schon schade,
dass wir noch keine Bahnlitze oder Kupferband hatten!! Ein Rennen wär da schon
richtig geil gewesen.
Thomas hat dann noch weitergemacht. Wow! Die Autos waren aber inzwischen auch schon ungeduldig!


Und dann ging's los. Man
muss auch echt aufpassen in den Kurven, damit die Litze wirklich flach anliegt und
nirgends abreißt.


Die erste Runde ist dann schon fast geschafft:

Und wieder: Ungeduldige
Autos! Nur im Weg!


Aber jetzt !!!




Der Arbeit war nun noch nicht
genug. Botanik mußte her. Gehört eigentlich zur Landschaftsgärtnerei. Die
Reihenfolge ist aber wichtig, nicht daß man sich beim Litze kleben die Bäume
von der Bahn reißt!


Das macht doch gleich was her.
Die Löcher für die Bäume werden vorgebohrt und die Bäume dann eingeklebt.

Fehlen noch die Randstreifen,
nicht dass es dann Mecker gibt ('Do is e Kuaaf!! Sächt mir des keena!!'). DAS
ist noch mal RICHTIG Arbeit! Zwei-Farb-Pinseln!

jetzt kann nichts mehr
passieren:

Sicherheitshalber noch die
Durchfahrt blockieren, ich sag nur: wie in echt!

Dann fehlte nur noch der
letzte Abschluss: Das Fahrzeugbediengerät (Drüggä). Dann kann´s ja jetzt
losgehen!

Was uns sonst noch
aufgefallen ist:
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Man sieht auf der Bahn
nach dem Grundieren jeden Kratzer, speziell von der Oberfräse. Also: Entweder
vorsichtiger arbeiten oder richtig überschleifen. Oder einfach nicht daran
stören.
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Laaaaangsam fräsen. Das
freut den Fräser und man verhakt nicht so leicht. Allerdings hat das Holz
leider teilweise unterschiedliche Dichte, so dass man mal fest drücken muss und
dann natürlich gleich wieder ins weiche Holz kommt. Das gibt dann große Patzer.
Also: Aufpassen!
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Kleine Ausrutscher beim
Fräsen sind nicht schlimm, kriegt man verschliffen.
So denn: Wir wünschen Dir,
lieber PM, alles Gute zu Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr -
aber auf jeden Fall genug Grip und viel Spaß auf der neuen Bahn ;-)