Qualifikation
| Qualifikationsergebnis |
| 1 |
Svend Fabian |
9,175 |
| 2 |
Robin Back |
9,222 |
| 3 |
Ralf Samstag |
9,437 |
| 4 |
Stefan Gredel |
9,572 |
| 5 |
Uwe Hartwig |
9,625 |
| 6 |
Dominique Geiger |
9,716 |
| 7 |
Ralf Zawiazinski |
9,783 |
| 8 |
Ralf Mierau |
9,938 |
| 9 |
Robert Getzner |
9,947 |
| 10 |
Marco Weber |
9,972 |
| 11 |
Kai Samstag |
10,080 |
| 12 |
Günter Kempf |
10,181 |
Ralf Z. hatte die Ehre, die Qualifying-Spur zu Würfeln. Er bewies ein
glückliches Händchen und würfelte Spur 3, die sich im
Rennen auch als schnellste Spur herausstellen sollte.
Robert hatte mit seinem Ford schwer zu Kämpfen, was sich auch im Training am Dienstag schon bemerkbar machte. Das Auto wollte wohl schon in den Vorruhestand und verlieh diesem Wunsch mit fröhlichem Deslotten Nachdruck.
Uwes Lola hatte scheinbar noch zu viel Creme auf den Reifen, so dass sie sich bei der Bergaufpassage drehte und die Schleifer beim Rückwärtsrollen verbogen. Seiner Wut darüber lies er mit einem Durchschuss auf Start/Ziel Luft und konnte sich so noch den vierten Startplatz sichern.
Stefan traute seinen Ohren kaum, als er nach der 2. Runde eine 9,6s zugerufen bekam. Nach einer weiteren Runde standen 9,572s auf der Uhr und er zog den Regler. Das war für Ihn persönlich das beste Quali-Ergebnis der Saison.
Als dann Svend zum Reglerpult ging, und sich mit einer 9,175s die Poleposition sicherte, zweifelten viele an der Richtigkeit des Ergebnisses.
Startgruppe 1: Das Rennen verlief weitestgehend ruhig und ohne größere Zwischenfälle. Roberts GT40 verließ erstaunlich selten den Slot - das hatte sich anders angekündigt und muss wohl Roberts umsichtiger Fahrweise gutgeschrieben werden. Ralf S. ermahnte seinen Sohn mehrfach zu mehr Konzentration obwohl Kai ein sehr gleichmäßiges Rennen fuhr, aber leider seinen 11 Startplatz nicht halten konnte und so auf den letzten Platz zurück fiel. Ralf Z., der mit seinem P917 in der langsameren Startgruppe starten musste, gelang es auf jeder Spur mehr als 30 Runden zu fahren, und so wurde er mit 181,39 Runden Sieger der Startgruppe 1. An diesem Ergebnis würden sich die Fahrer der zweiten Startgruppe messen müssen.
| Rennergebnis |
| 1 | Robin Back | 9,141 (5)* | 191,41* | 25+2+1 |
| 2 | Svend Fabian | 9,166 (2) | 189,40 | 20+3 |
| 3 | Ralf Samstag | 9,378 (3) | 186,58 | 17+1 |
| 4 | Uwe Hartwig | 9,581 (2) | 182,18 | 15 |
| 5 | Ralf Zawiazinski | 9,834 (3) | 181,39 | 13 |
| 6 | Stefan Gredel | 9,616 (3) | 179,41 | 11 |
| 7 | Dominique Geiger/td> | 9,546 (5) | 178,16 | 10 |
| 8 | Marco Weber | 9,989 (5) | 175,42 | 9 |
| 9 | Günter Kempf | 10.071 (5) | 174,67 | 8 |
| 10 | Robert Getzner | 9,928 (3) | 173,43 | 7 |
| 11 | Ralf Mierau | 9,919 (3) | 173,06 | 6 |
| 12 | Kai Samstag | 10,046 (3) | 167,86 | 5 |
| *Beste Rundenzeit und Rundenrekord |
Womit wir auch schon bei der „schnellen“ Startgruppe angekommen sind. Nach ausgiebiger Diskussion der beiden Meisterschaftsaspiranten bezüglich der Starttaktik „Ziehst du voll durch, oder nicht?!“, haben sich beide dafür entschieden, das Rennen direkt von vorn zu gewinnen. Dabei hatte Svend mehr Erfolg und auch das schnellere Auto, so dass er sich gleich von Robin und Ralf S.absetzen konnte. Ab diesem Moment fuhr Robin, der ebenso wie Svend für den Meisterschaftssieg dieses letzte Rennen gewinnen musste, mit dem Rücken zur Wand. Dann ein kleiner Fehler und Ralf S. schlüpfte durch und konnte ebenfalls einige Meter zwischen sich und Robin legen.
Doch im zweiten Stint wurden die Karten wieder neu gemischt.
Robin identifizierte Stromprobleme als Ursache seiner Rundenzeiten und konnte diese beim Umsetzen beheben – danach wurde zur Aufholjagd geblasen. Das führende P917 Dreigestirn kämpfte über die nächsten Stints hart um jedesH undertstel. Das Rennen verlief bis hierhin fast ohne nennenswerte Vorkommnisse. Fast! Im dritten Stint hatten sich Uwe und Robin gegenseitig übersehen. Uwe auf Spur 4 Robin auf Spur 3 kollidierten Ende Start/Ziel so heftig, dass beide Autos durch die Luft flogen. Ich konnte den Unfall nur aus den Augenwinkel beobachten, da ich selbst am Drücker stand. Beide konnten Ihr Rennen fortsetzen. Gentlemen wie die beiden sind, suchten sie den Fehler bei sich selbst und nicht bei dem Anderen, und entschuldigten sich
noch mehrfach während, zwischen und nach dem Rennen beieinander.
Anschließend mussten sowohl Ralf S. als auch Svend ihre Positionen wieder an Robin abgeben, nachdem ihre Rundenzeiten auf den Spuren 5 und 6 einen kleinen Einbruch erfahren hatten. Gerade auf der schnellen Spur 5 war das für beide unerklärlich. Spur 5 war damit rennentscheidend, denn als einziger der drei P917 hatte der Wagen von Robin keinen Einbruch der Rundenzeiten zu verzeichnen, so dass er knapp zwei Runden Vorsprung herausfahren konnte.
Svend kämpfte wie ein Löwe und gab in den letzten beiden Stints alles (eine 9,166 auf Spur 2 sagt alles), konnte den Rückstand aber nicht mehr aufholen. Ralf S. wurde hervorragender Dritter und Uwe zeigte sich mit seiner wunderschönen Lola einmal mehr als bester Nicht-917 auf Platz vier!