Rennbericht 1. Lauf DSC-Light Saison 2009
Das Rennen
Das gesamte Rennen verlief äußerst fair und es gab kaum Unfälle. Unterbewusste Ängste um die durchweg schön gebauten Klassiker waren schnell verflogen, so dass sich alle voll auf das spannende Renngeschehen konzentrieren konnten. Es war schon erstaunlich, wie schnell die DSC-Fahrzeuge um den Kurs getrieben werden konnten. Vor allem der pfeilschnelle 917 von Svend Fabian ließ die Münder offen stehen. Eine schnellste Runde von 9,261 Sekunden auf Spur 5 war der absolute Wahnsinn und voll auf SLP-Cup Niveau! Das macht Lust auf mehr und läßt nur erahnen, wohin sich die Zeiten noch bewegen werden.
Spontan wurde nach Rennende von PM eine Flasche Schampus für die erste Zeit unter 9 Sekunden im Rennen ausgelobt. Eine klare Zusatzmotivation! Der Defektteufel verschonte den Großteil des Starterfeldes, so dass das Ergebnis nicht durch unglückliche Zufälle verfälscht wurde.
Nur Marco musste direkt nach dem Start im Servicebereich halten, da sich an seinem Auto im Qualifying ein Bleigewicht gelöst hatte und auf die Bahn gefallen war - so hatte er das Mindestgewicht von 180g nicht mehr eingehalten. Da es keine Reklamationen gab wurde ihm die Quali-Zeit nicht aberkannt.
An PMs Porsche wollte ein Lampenglas nicht weiter im Kreis gefahren werden und sprang nach einer Kollision auf die Stecke. Es wurde vermutet, dass der Fahrzeugbauer das Glas nicht richtig festgeklebt hatte... Ralf Z. hat den optischen Makel aber gleich nach Rennende professionell repariert.
Auch Gerald musste kurz in der Servicezone stoppen, um gelöste und deutlich schleifende Schrauben wieder fest zu ziehen. Alle anderen Fahrer konnten ohne technische Probleme durchfahren.
Am Ende zeigte sich an der Spitze des Feldes eine klare Porsche 917 Phalanx. Die Plätze 1 bis 4 (Svend, Robin, PM und Ralf Z.) gingen allesamt an die Zuffenhausener Rennlegende. Erst auf Platz 5 landete Uwe, als erster Nicht-917-Fahrer, mit seiner wunderschönen Lola T162. Anschließend reihte sich ein buntes Feld aus Ford GT40, Porsche 917 und 908 ein, die sich mit nur wenigen Metern Abstand ein hartes Rennen geliefert haben. Insgesamt gab es Rennsport vom Feinsten und eine riesen Gaudi!