vom 12.10.2007
by ;-)) Robert & Marco
Duftmarken
Es wird
langsam wieder herbstlicher und somit genau die richtige Zeit für gemütliche
und entspannte Rennen im slotters-paradise. So fanden sich neben den Clubbern
auch viele Gastfahrer und Freunde aus Karlsruher, der Pfalz und sogar aus dem
entfernten Saarbrücken im slotters-paradise ein.
Bei der
technischen Abnahme gab es grossteils nur
geringfügige Beanstandungen. Ein Fahrzeug musste aber komplett gewechselt werden.
Selbst bei den Fahrzeuggewichten waren keine Ausreisser
mehr zu verzeichnen (200,4g-204,5g). Besonders anzumerken:
Ingo ohne
Beanstandungen, also zumindest sein Auto.
:-)
Die
Qualifikation brachte natürlich erste Überraschungen, Duftmarken wurden früh
gesetzt, da in umgekehrtem Meisterschaftsstand gestartet wurde und somit einige
schnelle Fahrer mit ihren Fahrzeugen das Qualifying eröffneten
Das Ergebnis des Qualifyings und damit die
Startaufstellung:
Platz
|
Name |
Fahrzeug |
Zeit
|
|
1 |
Daniel |
Jaguar XJR9 |
8,866 |
|
2 |
Joachim |
Jaguar XJR9 |
8,914 |
|
3 |
Marco |
Porsche 962 |
9,103 |
|
4 |
Robert |
Jaguar XJR9 |
9,130 |
|
5 |
Thomas R. |
Jaguar XJR9 |
9,147 |
|
6 |
Mike H. |
Nissan R89 |
9,220 |
|
7 |
Ingo |
Peugeot 905 |
9,408 |
|
8 |
Günter |
Porsche 962 |
9,443 |
|
9 |
Ralf Z. |
Ferrari |
9,543 |
|
10 |
Thomas K. |
Jaguar XJR9 |
9,648 |
|
11 |
Stefan M. |
Porsche 962 |
9,687 |
|
12 |
Jürgen M. |
Jaguar XJR9 |
9,688 |
Die nächsten
Duftmarken kamen dann von den Kochkässchnitzel, die zwischen Qualifying und
Rennstart noch verzehrt wurden.
Gruppe 2 - Lauf 1
Nach dem
Qualifying wurde das Rennen von der ersten Gruppe aufgenommen. Alle Fahrzeuge legten
einen fulminanten Start hin. Bereits in der ersten Runde fehlte ein Auto und
Stefan stellte fest, dass sein Regler nicht funktioniert. Wertvolle Runden
gingen somit für ihn gleich zu Beginn verloren. Ersatz wurde von Joachim
gestellt, herzlichen Dank!
Jürgen
wurde bald in einen Unfall verwickelt, was mit dem Verlust seines Heckspoilers
verbunden war. Somit war die erste Reparatur dieses Rennens fällig.
Ingo und
Günter kämpften in diesen ersten Runden erbittert um die Führung. Toll einen
solchen Zweikampf zwischen Peugeot 905 und Porsche 962 an der Strecke zu
beobachten!
Gruppe 2 - Lauf 2
Der zweite
Lauf begann ähnlich wie der erste - Dejavu?
Allerdings war nun ein anderes Fahrzeug von Spoilerverlust betroffen und so
musste Thomas K. eine Reparaturpause einlegen. Somit rutschte er vom
zwischenzeitlich erkämpften ersten Platz zurück auf Position 3. Ralf Z.
übernahm somit die Führung und gab nun richtig Gas, ohne von weiteren
Fahrzeugen vor ihm behindert zu werden. Ingo ist gar nicht glücklich, dass er
inzwischen auf Platz 4 zurückgefallen ist, gibt nun richtig Gas und fährt 2-3
Zehntel schneller als der Rest des Feldes.
Gruppe 2 - Lauf 3
Ralf Z geht
in Führungsposition in diesen Lauf und ist offenbar gewillt, den Status Quo zu
erhalten: Er fährt auf Spur 6 die selben Zeiten wie
sein Verfolger Günter auf Spur 3. Ralf kann somit seinen Vorsprung von einer
Runde auf Günter halten.
Ingo pusht
weiterhin auf Spur 5 und kommt Stück für Stück wieder an den dritt platzierten
Thomas K. heran. Doch dann stoppt ein Abflug erneut den
heute sehr schnellen 905, Ingo verliert die aufgeholten Meter. Aber er lässt
nicht locker und treibt den weißen Peugeot weiter um den Kurs.
Gruppe 2 - Lauf 4
Ralf Z. ist
nun auf Spur 4 unterwegs und muss seine Führung inzwischen hart verteidigen.
Thomas K auf Spur 3 kann pro Runde 1-2 Zehntel gutmachen und übernimmt nach 2
Minuten dieses Laufs die Führung. Ingo hat auf Spur 6 Probleme und scheint
einige Kurven zu übersehen, als Ausrede führt er zuviel Grip an. Ich glaube,
dass nur das Schnitzel schwer im Magen lag oder der Kochkäse. Oder beides. :-)
Jedenfalls
verliert er somit den Anschluss auf Platz drei, wo Günter seine Runden dreht.
Günter liegt inzwischen sichere 4 Runden vor Ingo.
Thomas K.
fährt einen Vorsprung von einer halben Runde auf Ralf Z heraus, Ingo bleibt am
Ende dieses Laufs 5 Runden hinter Günter.
Gruppe 2 - Lauf 5
Stefan
lernt in diesem Lauf, wo auf Spur 1 der Hammer hängt, nämlich im Hammerhead. In
gemeingefährlicher Art und Weise pflügt er dort mehrmals geradeaus, verfehlt
aber andere Autos und kriegt dann im Laufe mehrerer Runden auch immer öfter die
Kurve.
Thomas K.
gibt durch einen Abflug die Führung kurzzeitig an Ralf Z. ab. Thomas K. heftet
sich an Ralfs Heck und folgt ihm mit nur wenigen Schienen Abstand. Stefan hatte
die Kurve gegen Ende des Laufs wieder verlernt und unternahm noch ein paar
Geradeausfahrten. ;-)
Gruppe 2 - Lauf 6
Thomas K.
und Ralf Z. schenken sich nun nichts mehr, um jede Schiene wird gekämpft, es
geht jetzt um jeden Teilstrich. Beide pushen gewaltig und das bringt auch
Fehler mit sich: Ralf flieg ab. Thomas fliegt zweimal ab. Ralf in Führung. Doch
das macht ihn scheinbar nervös, er schmeißt sein Auto aus der Spur und verliert
somit die Führung wiederum.
Ingo kämpft
wie im Lauf zuvor und nimmt Günter erneut drei Runden ab!
1:30 vor
Schluss: Wieder ein Abflug von Thomas K. und Ralf Z. liegt gleichauf! Selbst
die Einsetzer sind nun ruhig und beobachten gespannt das Geschehen auf der
Bahn. Noch höchstens 14 oder 15 Runden sind zu überstehen. Es kommt leider noch
dicke, Ralf wird in zwei Unfälle verwickelt und landet schließlich auf Platz 2
mit einer halben Runde Rückstand auf Thomas K.
Gruppe 1
Ich
verlange, dass Marco in Zukunft auch in seiner Gruppe Notizen macht! -:)
Nicht nur daß ich ihn dann beim Rennen nicht so im Genick hätte, nein
auch der Rennbericht würde viel länger ausfallen. Aber so gibt es hier nur
kurze Notizen - Danke Marco! ;-)
Was soll
man sagen, das Rennen dieser Gruppe beginnt schon mal sauschnell. Entgegen
meiner sonstigen Strategie beginne ich das Rennen gleich Vollgas. Und ich bin
auch gleich Vollgas baff, weil Thomas R. auf den 2 Metern vom Startplatz bis
zur Startampel einfach mal locker an mir vorbeifährt und mir noch zwei Schienen
abnimmt!
Irgendwann
krieg ich raus, wie Du das machst! :-)
Thomas
knackt in diesem Lauf auch schon mal locker den Rekord und brennt eine 8.878 in
die Spur 5. Die meisten liegen sehr knapp auf etwa gleicher Höhe, es kommt aber
auch schon zu vereinzelten Überrundungen. Wie sich später noch rausstellen
sollte, macht das aber nichts. Die Zeiten z.B. auf Spur 1 sind einfach deutlich
höher. Joachim und Thomas R. kämpfen wild entschlossen um Platz 1.
Lauf 2
bringt Marco auf Spur 5 und den Chronometer auf 8.879, also nur 1/1000
langsamer als Thomas. Auch diese Zeit ist Makulatur, sobald Daniel auf Spur 5
losgelassen wird: 8,803 und 8,725. Damit knabbert er Thomas Zeit nochmals zwei
Zehntel ab, wirklich unfassbar. In Runde 122 übernimmt Daniel die Führung.
Im vierten
Lauf knallt dann Joachim noch eine 8,714 auf die Spur 5, es ist zum
Verzweifeln. Im fünften Lauf entbrennt noch einmal der Kampf um Platz zwei zwischen
Thomas R. und Joachim, aber es gibt keine Veränderungen mehr. Im letzten
Durchgang Nummer 6 fahren alle noch auf Halten, Daniel nimmt deutlich das Tempo
heraus und hält sich eine Runde vor Thomas.
Endstand des zweiten SLP-Rennens 2007/08:
Platz
|
Name |
Fahrzeug |
Runden |
Bestzeit
|
|
1 |
Daniel |
Jaguar XJR9 |
317,75 |
8,725 |
|
2 |
Thomas R. |
Jaguar XJR9 |
316,74 |
8,878 |
|
3 |
Joachim |
Jaguar XJR9 |
316,19 |
8,714 |
|
4 |
Robert |
Jaguar XJR9 |
312,76 |
8,944 |
|
5 |
Marco |
Jaguar XJR9 |
308,84 |
8,879 |
|
6 |
Mike H. |
Nissan R89C |
304,13 |
8,932 |
|
7 |
Thomas K. |
Jaguar XJR9 |
298,27 |
9,275 |
|
8 |
Ralf Z. |
Ferrari |
297,87 |
9,407 |
|
9 |
Günter |
Porsche 962 |
293,44 |
9,465 |
|
10 |
Ingo |
Peugeot 905 |
290,88 |
9,226 |
|
11 |
Stefan M. |
Porsche 962 |
289,39 |
9,355 |
|
12 |
Jürgen M. |
Jaguar XJR9 |
279,76 |
9,584 |
Fazit
Das war
wirklich ein unglaublich spannendes Rennen mit vielen harten aber fairen Fights
um Schienen, Meter und Plätze. Niemand konnte sich ausruhen, jeder musste am
Limit fahren. Dennoch waren im Vergleich zu sonstigen Rennen wirklich nur sehr
wenige Abflüge zu vermelden.
Die
eingesetzte Technik in Kombination mit den inzwischen verwendeten Moosgummireifen
treibt die Zeiten in unerwartete Tiefen, zu Erinnerung: mit den vorher
verwendeten DOW waren die Zeiten noch eher um die zehn Sekunden angesiedelt.
Dennoch bleiben die Gripverhältnisse bei ausgewogener
Fahrwerksabstimmung bis zum Rennende "fahrbar".
Auch im
Namen von PM, der es kaum erwarten kann, beim nächsten Rennen wieder dabei zu
sein, ein grosses Dankeschön an alle Teilnehmer!
Robert & Marco